Geschichte

Seit 1904 ist die BTV in Tirol und Vorarlberg verwurzelt. Zum 100-Jahr-Jubiläum eröffnete sie ihre erste Auslandszweigniederlassung in Staad am Bodensee in der Schweiz. Heute ist die BTV nicht nur mit Standorten in Tirol und Vorarlberg, sondern auch in Wien, Bayern, Baden-Württemberg und der Ostschweiz vertreten. Seit 2011 tritt sie als BTV VIER LÄNDER BANK auf. 

Gründungsjahre
Die Geschichte der BTV beginnt am 8. April 1904. Die k. k. privilegierte Allgemeine Verkehrsbank in Wien erhielt vom österreichischen Innenministerium die Genehmigung zur Errichtung einer Aktiengesellschaft unter dem Namen „Bank für Tirol und Vorarlberg“. Nach Erhalt der Genehmigung kaufte die BTV die beiden Bankhäuser „Payr & Sonvico“ in Innsbruck und „Ludwig Brettauer sel. Erben“ in Bregenz. Am 16. August 1904 eröffnete die BTV ihre Hauptanstalt in Innsbruck, am 1. September 1904 eine Filiale in Bregenz. Die bisherigen Firmenchefs Hans Sonvico und Ferdinand Brettauer übernahmen von nun an als Direktoren die Leitung dieser neuen Gesellschaft. Der Eintrag in das Handelsregister erfolgte am 18. August 1904.

Kriegsjahre
In den Folgejahren wuchs die BTV sehr schnell zu einer mittelgroßen Regionalbank heran: Niederlassungen in Südtirol, Nordtirol und Vorarlberg wurden eröffnet. Das Ende des Ersten Weltkrieges hatte die Abtrennung Südtirols und den Verlust der dortigen drei Filialen zur Folge. Die Wirtschaftskrisen und die Zeit der Hyperinflation mitsamt Währungswechsel (Krone zu Schilling) zu Beginn und Mitte der 1920er-Jahre konnten der BTV ebenso wenig anhaben wie der Zweite Weltkrieg, der allerdings erhebliche Zerstörungen in Bregenz und Innsbruck mit sich brachte.

Wiederaufbaujahre

Die Wiederaufbaujahre samt Wirtschaftswunder der 1950er- und 1960er-Jahre waren goldene Zeiten für Tirol und Vorarlberg. Die BTV baute in diesen beiden Jahrzehnten ihr Filialnetz stark aus: Sie eröffnete insgesamt 24 Filialen. Auch sonst befand sich die BTV auf starkem Wachstumspfad – der Sprung von der lokalen zur regionalen Großbank war vollzogen.

Regionale Erweiterung
1986 erfolgte der Gang an die Börse in Wien. 1989 eröffnete die BTV einen eigenen Standort in Wien, 2004 folgte die erste Auslandsniederlassung in Staad am Bodensee in der Schweiz. 2006 ging die BTV über die nördliche Grenze und erfolgte der Markteintritt in Bayern und Baden-Württemberg. Die BTV hat ihr Filialnetz im Laufe der vergangenen Jahrzehnte stetig erweitert und ihr Netzwerk grenzüberschreitend bereichert. Nichtsdestotrotz: Die Wurzeln der BTV bleiben in Tirol und Vorarlberg. Doch das Herz der BTV VIER LÄNDER BANK schlägt heute ebenso leidenschaftlich in Wien, Bayern, Baden-Württemberg und der Ostschweiz.


Die wesentlichen Entscheidungen

  • 1904: Am 8. April 1904 erhielt die k. k. privilegierte Allgemeine Verkehrsbank in Wien die Genehmigung zur Errichtung einer Aktiengesellschaft unter dem Namen „Bank für Tirol und Vorarlberg“. Nach Erhalt der Genehmigung kaufte die BTV die beiden Bankhäuser „Payr & Sonvico“ in Innsbruck und „Ludwig Brettauer sel. Erben“ in Bregenz.
  • 1952: BTV, Oberbank, BKS Bank und Creditanstalt schließen einen Syndikatsvertrag und legen damit den Grundstein für die 3 Banken Gruppe.
  • 1986: Die BTV entscheidet sich, ihre Eigentümerstruktur zu öffnen und den Weg an die Wiener Börse zu gehen.
  • 2004: Um für wachsende grenzüberschreitende Wirtschaftsbeziehungen eine optimale Unterstützung leisten zu können, gründet die BTV Niederlassungen im grenznahen Ausland.
  • 2011: Mit ihrem neuen Markennamen BTV VIER LÄNDER BANK trägt die BTV dem Umstand Rechnung, dass ihr Engagement in allen vier Ländern nachhaltig und erfolgreich ist.