EU Richtlinie für Zahlungsdienste

ZaDiG 2018 – die Änderungen im Überblick

Am 13. Jänner 2018 tritt das Zahlungsdienstgesetz (ZaDiG) 2018 in Kraft. Im Zuge der Umsetzung der Richtlinie für Zahlungsdienste ergeben sich folgende Verbesserungen bzw. Erleichterungen:

  • Einheitliche Spesenanweisung (nur Spesenteilung möglich) bei Zahlungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)

  • Verbesserung der Valutierung bei Fremdwährungsgutschriften.

Das bedeutet für Sie

  • Valutierung Zahlungseingänge:

     

    Eingehende Zahlungen in Fremdwährung aus einem EWR-Land werden generell mit dem Tag der Buchung verfügbar gemacht und wertgestellt.
     

    Das heißt, Sie können über Fremdwährungseingänge bereits zwei Bankwerktage früher verfügen und eventuell Zinsvorteile lukrieren. Bisher war das nur bei Zahlungen in Euro der Fall.

  • Spesenregelung bei ausgehenden Fremdwährungszahlungen:

     

    Fremdwährungszahlungen innerhalb des EWR dürfen ausschließlich mit der Spesenweisung “SHARE”(=geteilte Spesen) erfolgen. Dies gilt sowohl für Zahlungen in den EWR-Währungen als auch für Zahlungen in allen anderen Währungen (z. B. USD-Überweisung nach Deutschland).
     

    Haben Sie mit Ihrem Zahlungsempfänger gesonderte Vereinbarungen getroffen? In dem Fall raten wir Ihnen, neue Absprachen zu treffen.

1 EWR: Mitgliedstaaten der EU, Island, Liechtenstein, Norwegen
2 EWR-Währungen: Euro, Britische Pfund Sterling, Bulgarische Lew, Dänische Krone, Isländische Krone, Kroatische Kuna, Litauische Litas, Norwegische Krone, Polnische Zloty, Rumänische Leu, Schwedische Krone, Schweizer Franken, Tschechische Krone, Ungarische Forint.

 

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