Kontoverlegung

 

Seitens des Gesetzgebers wurden genaue Abwicklungsvorschriften und -fristen für die Kontoverlegung beschlossen. Diese gelten ab 18. September 2016.

Hier finden Sie Informationen zur Kontoverlegung (gemäß VZKG/EU-RL 2014/92).

Kontoverlegung von der BTV zu einer Fremdbank (neue Bank)

  • Für die Kontoverlegung übermittelt die neue Bank eine Ermächtigung, die vom Zahlungskontoinhaber unterfertigt wurde, an die BTV.
  • Die BTV übermittelt innerhalb von fünf Geschäftstagen
    • an die neue Bank: eine Liste der bestehenden Daueraufträge und Lastschriftmandate
    • an den bisherigen Zahlungskontoinhaber:
      • eine Liste der Zahlungsauftraggeber (von denen in den letzten 13 Monaten wiederholt eine Gutschrift eingegangen ist) sowie
      • eine Liste von Zahlungsempfängern (abgebuchte Lastschriftmandate innerhalb der letzten 13 Monate)
  • Ab dem Datum, das in der Ermächtigung abgeführt ist, löscht die BTV alle Daueraufträge und blockiert die Abbuchung von Lastschriftmandaten sowie eingehende Gutschriften.
  • Die BTV überweist den verbleibenden positiven Saldo des Zahlungskontos an die neue Bank.
  • Kann das Zahlungskonto zum Wunschtermin aufgrund noch offener Forderungen nicht geschlossen werden, informiert die BTV den Zahlungskontoinhaber schriftlich.
  • Bankomat- und Kreditkarten werden von der BTV ebenfalls zum Löschungsdatum gesperrt.

Für das Schließen von Daueraufträgen und Lastschriftmandaten verrechnet die BTV pro Auftrag/Lastschriftsmandat einen Kostenbeitrag in Höhe von 2,50 EUR. Eine eigene Kontoschließungsgebühr wird nicht verrechnet.

 

Kontoverlegung von einer Fremdbank (alte Bank) zur BTV (neue Bank)

  • In der Kontoverlegungsermächtigung kann der Kunde auswählen, welche Schritte die BTV im Rahmen der Kontoverlegung vornimmt und welche er selbst erledigt.
  • In der Ermächtigung bestimmt der Kunde:
    • Die wiederholt eingehenden Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften, die transferiert werden sollen
    • Ein Wunschdatum, zu dem das alte Konto geschlossen werden soll
    • Ein Wunschdatum, ab dem Daueraufträge und Lastschriften durchgeführt werden sollen (dazwischen müssen mindestens sechs Geschäftstage nach Erhalt der Daten von der Fremdbank liegen)
  • Spätestens zwei Tage nach Unterfertigung der Ermächtigung fordert die BTV, sofern der Kunde dies in der Ermächtigung angegeben hat, folgende Unterlagen von der alten Bank an:
    • Eine Liste der bestehenden Daueraufträge und Lastschriftmandate
    • Eine Liste der wiederholt eingehenden Gutschriften und abgebuchten Lastschriftmandate der letzten 13 Monate für den Zahlungskontoinhaber
  • Nach Erhalt der Unterlagen von der alten Bank erledigt der BTV Mitarbeiter folgende Schritte:
    • Einrichtung der Daueraufträge zum gewünschten Termin
    • Versand der Lastschriftmandate an Zahlungsempfänger
    • Information an den Kunden, dass Lastschriftmandate terminlich und/oder betraglich eingeschränkt werden können
    • Schriftliche Information an alle Auftraggeber von wiederholt eingehenden Gutschriften und an alle Zahlungsempfänger von Lastschriftmandaten über die neue Kontoverbindung (Kopie der Ermächtigung des Kunden wird beigelegt)
  • Entscheidet sich der Kunde dafür, die Auftraggeber wiederholt eingehender Gutschriften selbst zu verständigen, stellt ihm die BTV auf Wunsch Musterbriefe zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema Kontoverlegung finden Sie im Informationsblatt zur Kontoverlegung .